Anforderungen

Anforderungen an Atemschutzgeräteträger

Einsatzkräfte die Atemschutzgeräte einsetzen müssen:

das 18.Lebensjahr vollendet haben und dürfen nicht älter als 63 Jahre alt sein.

Körperlich geeignet sein. Die körperliche Eignung ist nach der arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen G 26.3  in regelmäßigen Abständen festzustellen. (Lebensalter unter 50 Jahre, alle 3 Jahre, ab 50 Jahre jährlich) Herzstück der Untersuchung ist ein Belastungs-EKG, hierbei muss eine Leistung von 3 Watt je Kilogramm Körpergewicht erbracht werden, ohne dass dabei die Pulsobergrenze von 170 Schlägen pro Minute überschritten wird. So muss z.B. ein Geräteträger mit 85 kg, eine Leistung von 255 Watt erbringen.

 

erneut nach dem Grundsatz G 26.3 untersucht werden, wenn vermutet wird, dass sie den Anforderungen für das Tragen von Atemschutzgeräten nicht mehr genügen; dies gilt insbesondere nach schwerer Erkrankung oder wenn sie selbst vermuten, den Anforderungen nicht mehr gewachsen zu sein.

 

die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger erfolgreich absolviert haben (Lehrgang wird bei der Berufsfeuerwehr Augsburg durchgeführt). 

 

regelmäßig an Fortbildungsveranstaltungen und an Wiederholungsübungen teilnehmen (1 Einsatz oder 1 Übung unter Einsatzbedingungen, sowie der Besuch der Atemschutzstrecke, jährlich!)

 

zum Zeitpunkt der Übung oder des Einsatzes gesund sein und sich einsatzfähig fühlen.